IBK – Institut für bildende Kunst
Fachbereich Kunst und digitale Medien

Pille-Riin Jaik

Xeroines

Der Kurzfilm / die Installation „Xeroines“ versucht mit bestem Gewissen die ungewisse Gratwanderung zwischen Verzweiflung und Hoffnung darzustellen / präsentiert Dystopie und missachtete utopische Möglichkeiten / Traurigkeit und dessen Dekonstruktion. Der Film versucht fruchtbaren Gedanken verschiedener Realitäten und utopischen Traumwelten eine Bühne zu geben, denn Orte mit dunklem Fundament könnten eines Tages zu den schönsten, kämpferisch widerstehenden Blumen werden. Er möchte die Landschaft des Verstandes in einen Ort des Wachstums verwandeln, welcher eines Tages zu einem Planet Erde, anstatt eines gewaltbehafteten Mars werden könnte. Die Wegweiserinnen dieser Auseinandersetzung sind von Constance DeJong, Audre Lorde, Simone Weil, Valerie Solanas – ihre Gedanken und die postindustrielle, ehemalige Militärlandschaft in Paldiski, Estland.

Installation:
HD video, stereo audio, textile sculptures
20 minutes, 40 × 10 × 50, 50 × 70 × 25 cm, 120 × 150 × 70 cm

Video’s details:

editing & camera: Pille-Riin Jaik
sound recording & mixing: Klaus Rabeder

texts read by: Maria Asamer, Eri Fransson, Djoana Gueorguieva, Nazira Karimi
voices singing: Eri Frannson, Djoana Gueorguieva, Pille-Riin Jaik, Nazira Karimi

Texts taken from:
Constance DeJong (Modern Love, 1975–1977)
Audre Lorde (Sister Outsider, 1976–1984)
Valerie Solanas (SCUM Manifesto, 1965–1967)
Simone Weil (Need for Roots, 1943–1949)

pilleriinjaik.com

Stills © Pille-Riin Jaik

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