Sara Fripon

Die Themen meiner Malereien sind aus der Realität gegriffen. Sie erinnern an Dinge oder Tätigkeiten die man aus der alltäglichen Routine zu kennen scheint, evozieren Kindheitserinnerungen, manchmal zitieren sie Motive der Kunstgeschichte oder knüpfen an bekannte Werbelayouts an. Für mich haben diese Bilder das Potenzial das Jetzt zu beschreiben und zu hinterfragen, Assoziationen zu wecken, mögliche Antworten zu imaginieren und doch nie ein abschließendes Fazit zu geben. Indem ich meine Bildquellen zerlege und neu zusammensetze, versuche ich meine Umwelt zu begreifen. Wobei der Versuch hier im Zentrum steht, denn viele Dinge kann ich mir nicht erschließen und einiges bleibt vorerst in einem ungeklärten Schwebezustand.

The topics of my paintings are taken from reality. I pull ideas from scenes and things around me, daily routine, everyday life occurrences or childhood memories, they can reference art history or layouts from magazines or billboards. For me this imagery has the potential to question or describe the now, create associations, lead to possible answers and though never reveal a concrete conclusion. By dissecting my picture sources and chiseling them into pieces to rebuilt anew, I try to understand my everyday life. The emphasis is on “trying” though, because many things I cannot grasp and sometimes they rather leave the feeling of an uncertain bottom line.

Abb. / Ill.: Sarah Fripon, cream mask (black forest), 2021 © Sarah Fripon

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