Nina Gross

Die Auseinandersetzung mit dem Raum zieht sich wie ein roter Faden durch meine künstlerische Praxis, wobei ich die intime Beziehung des Menschen zum Raum erforsche. Stets beeinflussen erlebte Situationen die Raumwahrnehmung, deren ästhetische Momente ich intuitiv verarbeite. Den Raum verstehe ich in seiner ursprünglichen Bedeutung als das nicht Angefüllte, als leeren Raum.

Während der Pandemie-bedingten Ausgangssperren wurden viele Menschen mit der Frage konfrontiert, welche Rolle Alleinsein, Beziehung und Gemeinsamkeit in ihrem Leben spielen. Die Arbeiten hinterfragen, wie menschenleere Orte wahrgenommen werden, die vorher von Menschen belebt waren. Entsteht der Eindruck von Enge oder Ausdehnung, Nähe oder Entfremdung?

Dealing with space runs like a red thread through my artistic practice, exploring the intimate relationship between people and space. Experienced situations always influence the perception of space, which I express intuitively regarding its aesthetic aspects. I understand space in its original meaning as that which is not filled, as empty space.

During the pandemic-related curfew, many people were confronted with the question of solitude, relationships and togetherness in their lives. The works question how deserted places are perceived that were previously inhabited by people. Does the impression of narrowness or expansion, closeness or alienation arise?

Abb. / Ill.: © Nina Gross

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