Cathrin Pichler Preisträgerin 2020: Angela Anderson

Interview
Im Rahmen der Ausstellung Angela Anderson. Ecosexual Time and the Subversive Multiplicity

Im Mittelpunkt der Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin Angela Anderson stehen Untersuchungen gesellschaftlicher Krisenphänomene vor dem Hintergrund feministischer und kapitalismuskritischer Theorieansätze. In ihren Werken verfolgt sie über das Experimentieren mit audio-visuellen Medien die Strategie, Kartografien multipler Temporalitäten zu schaffen.

Im Jahr 2020 wurde die Künstlerin mit dem Cathrin Pichler Preis ausgezeichnet. Der mit 2.500 Euro von der Stadt Wien geförderte Cathrin Pichler Preis wird seit 2017 in Erinnerung an die Denkerin, Kuratorin und Autorin Cathrin Pichler von der Akademie der bildenden Künste Wien verliehen. Die Preisträger_innen sind Studierende oder Absolvent_innen der Kunstuniversität, die spezifisch künstlerische Methoden und Praktiken als Beitrag und Intervention zu einem wissenschaftlichen Diskurs denken.

The works of the US-American artist Angela Anderson focus on investigations of social crisis phenomena against the background of feminist and capitalist-critical theoretical approaches. Through experimenting with audiovisual media, her work strategy is to create maps of plural temporalities.

2020 Angela Anderson won the Cathrin Pichler Prize. The Cathrin Pichler Prize, funded by the City of Vienna with 2,500 euros, has been awarded by the Academy of Fine Arts Vienna since 2017 in memory of the thinker, curator and author Cathrin Pichler. The awardees are students or graduates of the University who think specifically about artistic methods and practices as a contribution and intervention to a scientific discourse.

 

Nähere Informationen / More information: https://www.akbild.ac.at/Portal/kunst-ausstellen/ausstellungsraeume-der-akademie/aktuelle-ausstellungen/angela-anderson.-ecosexual-time-and-the-subversive-multiplicity

Abb. / Ill.: Ausstellungsansicht / Exhibition view Angela Anderson. Ecosexual Time and the Subversive Multiplicity © Lisa Rastl